Entlassfeier an der Johannes-Gigas-Schule


Was darf? Was darf nicht sein? Mottowoche? Rausschmiss? Gottesdienst? Abschlussball? Alle diese traditionellen Bestandteile  des Abschlusses waren coronabedingt untersagt! Lange war unklar, ob überhaupt eine Abschlussfeier für die Zehntklässler stattfinden durfte. Erst kurz vor dem großen Tag gab es grünes Licht für eine Feierstunde, der zumindest auch die Eltern beiwohnen durften. Und so saßen die aufgeregten Gäste in Dreiergrüppchen mit Abstand und unter Wahrung der weiteren Auflagen der Corona-Schutzverordnung  in der Aula und erlebten die allerletzte Schulstunde an der Johannes-Gigas-Schule. Da insgesamt 77 Mädchen und Jungen aus drei Klassen ins Leben entlassen wurden, fand genau genommen nicht eine, sondern für jede der drei Klassen eine separate Feierstunde statt. Und auch wenn alles anders als in früheren Jahren ablief, war es durchaus gelungen, einen würdevollen Rahmen zu schaffen, der dem  Anlass des Zusammenkommens gerecht wurde. Die „verbotenen“ Ehrengäste  ließen  durch Schulleiter Uwe Tillmanns Grußworte und Glückwünsche ausrichten  und die Klassenlehrerinnen  Susanne Post, Cornelia Reuter und Brigitta Wulf ließen die gemeinsamen Jahre Revue passieren. Die Klassensprecher bedankten sich bei ihnen mit wohl überlegten Worten und Geschenken für die jahrelange Unterstützung, die der eine mehr und die andere weniger nötig gehabt hatte.
Musikalisch umrahmt wurde die Feier von den Zehntklässlerinnen Jessica Ismail, die am Klavier Lea Sophie Reichels ausdruckstarken Gesang begleitete und ein Stück souverän alleine performte.
Schulleiter Uwe Tillmanns würdigte in seiner Ansprache das besondere außerunterrichtliche Engagement vieler Schülerinnen und Schüler, die sich als Lerncoaches, Streitschlichter, Sporthelfer, Schülerlotsen, Pausenhelfer und im SV-Team für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler eingesetzt hatten  – manche sogar mehrfach. Und freimütig bekannte er:  „Einige von euch haben sich nicht nur in einem, sondern gleich in mehreren Bereichen engagiert, so dass wir uns manchmal Sorgen gemacht haben: Mutet ihr euch nicht zu viel zu?“
Für dieses Engagement erhielten sie aus den Händen ihrer Klassenlehrerin kleine Präsente, nachdem bereits zuvor Schulleiter Tillmanns ihnen die Zeugnisse überreicht hatte. Ganz zum Schluss dann noch der Höhepunkt: Die Ehrung der Klassenbesten! Wer würde das Rennen machen? Die Klassenlehrerinnen hatten vorab nichts durchsickern lassen! Jeweils die beiden Leistungsstärksten  durften sich den wohlverdienten Applaus und einen Dankeschön-Gutschein abholen. Franka Fischer, Chiara Kiefert, Niels Loke, Chantall Pinz, Lea Sophie Reichel und Luisa Sültemeier strahlten dabei mit ihren (ehemaligen) Klassenlehrerinnen um die Wette.
Wie geht es nun weiter?
26 Mädchen und Jungen nehmen eine betriebliche oder schulische Ausbildung auf, zehn wechseln in eine gymnasiale Oberstufe, 31 werden zukünftig eine andere weiterführende Schule besuchen und acht Absolventen der Johannes-Gigas-Schule sind zum jetzigen Zeitpunkt noch unentschlossen, was ihren weiteren Werdegang angeht.

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( Heike Ufkes)