67 Mädchen und Jungen hatten ihren letzten Schultag in der Johannes-Gigas-Schule

 
Coronaschutzverordnung, Maskenpflicht und negatives Testergebnis, Hygieneregeln und Abstand: allen Unbilden und Erfordernissen zum Trotz ist es der Johannes-Gigas-Schule auch in diesem Jahr wieder gelungen, ihren Abschlussschülerinnen und -schülern einen würdigen Rahmen für die seit Wochen entgegengefieberte Entlassfeier zu bieten. Nach Klassen getrennt, nacheinander und in Dreiergrüppchen sitzend, wurde jeweils die allerletzte Schulstunde zelebriert. Und diese dauerte statt der üblichen 45 Minuten dann auch ausnahmsweise einmal 60 Minuten!

Bürgermeister Torben Blome ließ es sich nicht nehmen, allen drei Klassen persönlich zum erreichten Etappenziel zu gratulieren und machte in seiner kurzen Ansprache sehr deutlich, dass der Abschluss 2021 an der Johannes-Gigas-Schule in Lügde ein ganz besonderer ist, denn neben der allgegenwärtigen Coronapandemie kamen hier seit Herbst 2019 noch massive Beeinträchtigungen durch den Umbau der Schule hinzu. „Euer Schulabschluss ist ganz sicher eine herausragende Leistung. Euch wurde eine Menge abgefordert. Ihr habt es ertragen. Doch jetzt wisst ihr, dass ihr widerstandsfähig seid und auch improvisieren und widrigste Bedingungen ertragen könnt.“

Auch Schulleiter Uwe Tillmanns ging in seiner Rede auf die ausgesprochen komplizierte Situation in der Schule ein und benannte darüberhinaus diverse Stationen und Situationen der drei Klassen. Zufrieden  lieferte er einen Überblick über das Erreichte:  
37% der Mädchen und Jungen haben den erweiterten Realschulabschluss,  35% den Realschulabschluss und 20% den Hauptschulabschluss erreicht.
Und was machen die Verabschiedeten nun mit den bescheinigten Leistungen?
34 von ihnen  wechseln nach den Sommerferien in eine betriebliche oder schulische Ausbildung, acht in eine gymnasiale Oberstufe und 24 in eine andere weiterführende Schule. Ein Schüler wird zuerst ein Jahr im Bundesfreiwilligendienst absolvieren.

Zum Abschied gab Tillmanns seinen ehemaligen Zöglingen noch mit auf den Weg: „Eure Lehrerinnen und Lehrer und eure Eltern haben versucht, euch das nötige Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft mitzugeben. Jetzt seid ihr dran – nutzt eure Talente, Fähigkeiten und Kompetenzen. Ihr werdet sie noch häufig brauchen!“

Den feierlichen Rahmen lieferten zwei ausdrucksstark gesungene Popsongs von Lea Sophie Reichel, die von Jessica Ismail am Klavier begleitet wurde. Die beiden Gymnasiastinnen sind in der Schule keine Unbekannten, sind sie doch selbst erst im vergangenen Sommer an dieser Stelle entlassen worden.

Die drei Lehrkräfte Timo Rabsahl, Bea Ernst und Ute Schaper, die ihre Klassen sechs Jahre lang begleitet hatten, ließen in sehr persönlichen Worten die vergangene Zeit Revue passieren und zauberten  dazu die eine oder andere Anekdote aus dem Hut.

Mit der Zeugnisübergabe kam es zum Höhepunkt der Feierstunde: Nacheinander wurden den namentlich aufgerufenen Mädchen und Jungen die herbeigesehnten Schriftstücke übergeben, bevor dann auch das Geheimnis um die jeweiligen Klassenbesten gelüftet wurde: Über ihr tolles Zeugnis, viel Applaus und ein kleines Präsent dürfen sich aus der 10 a  Marisa Gerke und Melina Reuter, aus der 10b Heinrich Geisthoff und Alexandr Zaitsev und aus der Klasse 10c Alina Besler und Nora Pape freuen.

Den fröhlichen Ausklang der Feier bildete „Jerusalema“, dessen  Choreographie von einigen tanzbegeisterten Mädchen aus den Klassen 6a, 9b und 9c wunderbar dargeboten wurde und dessen Text von den Klassenlehrkräften humorvoll auf die drei Entlassklassen umgetextet worden war.

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( Heike Ufkes)