Menschenmuseum - Körperwelten


Am 19.06.2017 sind wir, der 9 NW-Kurs, mit dem Zug nach Berlin gefahren, um mit Frau Schaper das Menschenmuseum am Alexanderplatz zu besichtigen.
Im Menschenmuseum konnten wir verstorbene Menschen betrachten, die ihre Zustimmung gegeben hatten, plastiniert zu werden und somit Teil der Ausstellung zu sein. Diese Plastinate veranschaulichen sehr gut, wie unser Körper denn wirklich aussieht und funktioniert.
Bei einer Plastination wird das Gewebswasser und Gewebsfett gegen Kunststoff ausgetauscht wie z.B. Silikon-Kautschuck. Anschließend werden die Präparate für mehrere Monate in Aceton eingelegt. Das Aceton entzieht dann dem Körper das Wasser.
Schon über 15.000 Menschen haben sich für eine Plastination nach ihrem Tod interessiert. Die Herstellungsdauer für ein Ganzkörperplastinat beträgt ca. ein Jahr.
Im Museum werden jedoch nicht nur Ganzkörperplastinate wie z.B. Plastinate von Turnern oder Embryoplastinate ausgestellt, sondern auch präparierte Organe, wie z.B. Vergleiche einer Raucherlunge und einer Nicht-Raucherlunge,  Muskelmodelle und Blutkreislaufsysteme.
Es war sehr interessant unseren Körper mal von innen zu betrachten. Wir konnten unsere Blutgefäße, Arterien, Muskeln, Knochen und auch Orange an den einzelnen "Stationen" sehen. Es war sehr faszinierend, dass wir unseren Körper nicht nur von innen sehen konnten, sondern auch wie sich Tumore bilden, Metastasen verbreiten und wie sich verschiedene Krankheiten auf unseren Körper auswirken.
Wir konnten auch die Entwicklung von Föten betrachten. Sie hatten dort auch Präparate von fehlentwickelten Föten wie: Wasserkopf, Siamesische Zwillinge oder Spina Bifida. Wir konnten uns zu jedem Ausstellungsstück mit einem Audio-Guide etwas anhören aber natürlich auch lesen.
Wir finden das Menschenmuseum sehr interessant und spannend und würden es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Johannes Gigas Schule Lügde


























(Kristin, Lennart, Justus, David, Julian (9a/9b))