„Ich komme wieder vorbei, vielleicht schon morgen!“

Bernd Niedermeyer geht in den Ruhestand



niedermeyer
Mit diesen Worten verabschiedete sich Bernd Niedermeyer am letzten Tag des ersten Schulhalbjahres von seinem Kollegium der Johannes-Gigas-Schule und machte damit deutlich, dass er im „Notfall“ durchaus zur Aushilfe bereitstehe.
Auf den Tag genau seit 40 Jahren war er eigentlich immer da, hat alle Höhen und Tiefen und jede Veränderung der Schule mitgemachtund sie in vielen Punkten maßgeblich mitgestaltet. Schulleiter Uwe Tillmanns erinnerte an die Erprobungsstufe in Sonderform, dem sog. „Lügder Modell“, das der damaligen niedersächsischen Erprobungsstufe ähnlich war und an „EBA“, dem erweiterten Bildungsangebot, das als Vorläufer der später eingeführten Ganztagsschule im Hauptschulbereich gilt. Daneben fungierte Niedermeyer viele Jahre als Schulvertreter bei 2. Staatsprüfungen und unterstützte damit viele junge Lehrkräfte auf dem Weg in den Schuldienst. Doch über allem standen immer seine Schülerinnen und Schüler, die er mit Freude und Erfolg unterrichtete, ernst nahm und für die er immer ein offenes Ohr hatte. Ob als Klassenlehrer oder als Fachlehrer für Mathematik,   Erdkunde, Geschichte, Biologie und Sport. Besondere Erlebnisse jedoch waren die zahlreichen Klassenfahrten – in der Unterstufe nach Norderney, als Abschlussfahrt nach Berlin, München oder Freiburg.  Doch auch den anderen Lehrkräften stand er gerne und oft mit Rat und Tat zur Seite, sodass „das Ende einer langen Dienstreise“ (Tillmanns) nicht nur dem 65jährigen Bernd Niedermeyer schwer fiel. Das Kollegium bedankte sich mit passgenauen kleinen Geschenken und versuchte den überzeugten BVB-Fan mit dem Stadionlied „You'llneverwalkalone“ zu erfreuen.