Schulchronik

Zum Schuljahresbeginn  1993/94 nahm die Realschule Lügde nach langem organisatorischen Vorlauf mit 66 SchülerInnen in drei fünften Klassen und fünf Lehrkräften ihren Schulbetrieb auf. Neben dem Schulleiter Herrn Kolk starteten noch Frau Bermpohl-Godek, Frau Esch-Hodde, Frau Kroes und Herr Lohre.

In diese gemütliche Atmosphäre gerieten zu Beginn des  Schuljahres 1994/95 gemeinsam mit insgesamt 104 Kindern Frau Bartels, Frau Göhner und Frau Post. Mit den Jahrgängen 5 und 6 war zumindest die Erprobungsstufe schon einmal vollständig. Frau Esch-Hodde ging am Ende des Schuljahres zurück an die RS Extertal, von der sie für zwei Jahre abgeordnet worden war.

Im Jahr 1995/96 erhöhte sich die Zahl der Lehrkräfte auf zehn und die der SchülerInnen auf 177.  Frau Brunnert, Frau Henke und Herr Tillmanns kamen neu hinzu, gleichzeitig wurde am Ende des Schuljahres Frau Göhner nach zweijähriger Zugehörigkeit zum Realschulteam an die RS Lemgo versetzt.

1996/97 hatte die Realschule bereits 239 SchülerInnen, die durch die Verstärkung des Kollegiums mit  Frau Hagemeister,  Herrn Lake, Frau Märtens, Frau Müller, Frau Sieweke   auch ordentlich unterrichtet werden konnten. Frau Kroes ging am Ende des Jahres an die Gesamtschule Kamen.

Sowohl Schüler- als auch Lehrerzahlen gingen im Schuljahr 1997/98 weiter bergauf: 17 Lehrkräfte unterrichteten  313 Mädchen und Jungen in fünf Jahrgängen. Frau Brinkmeier, Frau Bühre, Herr Frewert und Frau Gatz komplettierten das Kollegium für dieses Schuljahr. Frau Bermpohl-Godek wurde nach diesem Schuljahr zweite Konrektorin an der RS Extertal und ist seit Beginn dieses Schuljahres Konrektorin an der Realschule in Lahde. Frau Bühre und Frau Frau Bonas, geb, Märtens gingen im März bzw. Februar 1998 in Mutterschutzurlaub. Frau Müller wurde zum Schuljahr 1998/99 an die RS Bonn versetzt.

Im Schuljahr 1998/99 waren die sechs Jahrgänge der Realschule erstmals komplett. Mit 365 SchülerInnen war die bisherige  Höchstzahl erreicht; ebenfalls versahen erstmals 19 Lehrkräfte, darunter als Neuzugänge Herr Bradt, Herr Falkenrich, Herr Lammersen, Frau Mönnig,  Frau Reuter und Herr Weiland, ihren Dienst. Mit großer Vorfreude wurde die erste Entlassungsfeier erwartet, bei der zwei zehnte Klassen die Schule verließen. Mit ihnen schieden auch Herr Bradt und Frau Brinkmeier, die zweite Konrektorin in der RS I in Detmold wurde, aus der Schule aus.

1999/2000 verstärkten Frau Albert, Frau Hunke, Herr Ruhwedel und Herr Senftleben das Kollegium. Frau Reuter wurde am Ende des Schuljahres an die RS Brakel versetzt. Insgesamt besuchten täglich 367 SchülerInnen und 21 Lehrkräfte die Realschule.
Die Räume des zweiten Anbaus (zwei Klassen; ein Biologie- sowie der Computerraum) können seit dem 31.07. 1999 genutzt werden.

Zu Beginn des Schuljahres 2000/01 nahm Frau Ufkes ihren Dienst an der Realschule auf. Nach dem Halbjahreszeugnis kam Herr Schlieker hinzu. Wie im Vorjahr arbeiteten 21 Lehrkräfte bei leicht gestiegener Schülerzahl (407) an der Realschule Lügde. Im März 2000 beendete Frau Albert ihr Referendariat und erhielt eine Planstelle an der Hauptschule in Lemgo. Ende Januar 2000 schloss Herr Senftleben ebenfalls sein Referendariat ab und nahm seine Lehrtätigkeit an der Realschule in Minden auf. Ende des Schuljahres wurden Frau Koners, geb. Mönnig, an die RS Dortmund bzw. Herr Ruhwedel an die Hauptschule Steinheim versetzt.
Während der ersten Wochen konnte auch der umgestaltete Schulhof von den SchülerInnen beschlagnahmt werden: Sitzmöglichkeiten, ein Beachvolleyball-Feld und eine aufgelockerte Gesamtstruktur machen die Pausen noch attraktiver.

2001/02: Herr Discher wurde neues Kollegiumsmitglied der Realschule nach den Sommerferien 2001. Zwei Wochen danach folgte Herr Hartje; sie besetzen die durch Fortgang von Frau Koners und Herrn Ruhwedel frei gewordenen Stellen.
Seit dem 1. Februar 2002 arbeitet Herr Rehm an der Realschule.
Ein bis zwei ReferendarInnen, in diesem Schuljahr Frau Schaper, bereichern in jedem Jahr das Kollegium und die pädagogische Arbeit; die Zahl der Lehrkräfte liegt bei etwa 21., die der SchülerInnen bei etwa 410.

Im Schuljahr 2002/03 nahmen zwei weitere Lehrkräfte ihre Tätigkeit an der Realschule Lügde auf: Frau Bergmann und Herr Jösten. Gleichzeitig verließ Frau Hunke das Kollegium, um als 2. Konrektorin an einer Realschule in Detmold zu arbeiten. Die Schülerzahl erhöhte sich auf ca. 440.

Erstmals seit Bestehen der Schule hat sich das Kollegium im Schuljahr 2003/04 nicht verändert. 23 Lehrkräfte unterrichten 444 Schüler in 16 Klassen. Zum Halbjahr nahm allerdings Frau Reschke ihre Ausbildung an unserer Schule in den Fächern Deutsch, Kunst und Musik auf.

Nachdem im Schuljahr 2004/05 95 Kinder in die fünften Klassen aufgenommen wurden, stieg die Zahl der Schüler auf 472 in 17 Klassen. Das Kollegium veränderte sich nicht.

Große Veränderungen kennzeichneten den Schuljahresbeginn 2005/06. Frau Gatz verließ die Schule, gleichzeitig nahmen Frau Ernst, Frau Jäkel, Frau Krewet und Frau Oberreich ihren Dienst an der Realschule auf. Mit 96 neuen Fünftklässlern stieg die Zahl der Schüler auf 500. Damit ist die Schule zum ersten Mal seit ihrem Bestehen in allen Klassen dreizügig. Nach dem ersten Halbjahr beendete Frau Reschke ihre Ausbildung erfolgreich und begann ihren Dienst an der benachbarten Hauptschule.

Das Schuljahr 2006/07 begann ohne den altbewährten Schulleiter Herrn Kolk, der unmittelbar vor den Sommerferien in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Neuer Rektor wurde der ehemalige Konrektor Herr Tillmanns. 72 neue Fünftklässler wurden aufgenommen; die Schülerzahl betrug 481 in 18 Klassen. Mit Beginn des zweiten Schulhalbjahres wurde Frau Hagemeister mit der Wahrnehmung der Aufgaben einer Konrektorin betraut.

Zu Beginn des Schuljahres 2007/08 nahm Herr Kronenberg den Unterricht auf, gleichzeitig verließ Frau Oberreich nach zweijähriger Zugehörigkeit das Kollegium. Die drei 9. Klassen mussten zu zwei 10. Klassen auf Grund gesunkener Schülerzahlen zusammengelegt werden. 77 Fünftklässler bildeten drei 5. Klassen. Die Gesamtschülerzahl beträgt 472.

Das Schuljahr 2008/09 begann ohne Herrn Lake, der sich nach Detmold hatte versetzen lassen. Frau Böker nahm ihren Dienst auf.
57 Jungen und Mädchen wurden in zwei 5. Klassen der Realschule und 31 Jungen und Mädchen wurden in zwei 5. Klassen des Hauptschulzweigs aufgenommen. Die Hauptschule wurde der Realschule angegliedert (nähere Informationen), sodass die gesamte "neue" Schule nun aus 43 Lehrern und 638 SchülerInnen in 27 Klassen besteht. Mit Beginn des zweiten Halbjahres nahm Frau Schmidt ihren Dienst in den Fächern Deutsch und Mathematik auf.

Zu Schuljahresbeginn 2009/10 verließ Frau Krewet das Kollegium; der Halbjahresvertrag von Frau Schmidt lief aus. Verstärkung erhielt die Schule durch Herrn Düsedau, der die Fächer Kunst und Textilgestaltung unterrichtet. Vier fünfte Klassen wurden eingerichtet; im Realschulzweig wurden 79  und im Hauptschulzweig 24 Kinder aufgenommen. Damit werden ca. 620 Mädchen und Jungen in 26 Klassen von 42 Lehrkräften unterrichtet. Zum Halbjahr verlässt Herr Friedrichs die Schule; er geht nach fast 40 Jahren im Schuldienst in den wohlverdienten Ruhestand. Verstärkung erhält die Schule dagegen durch Sabrina Tischer, die als Referendarin für Mathematik und Biologie die nächsten zwei Jahre an der Schule ihre Ausbildung absolvieren wird. Herr Hatzl wird zukünftig nicht mehr an der Johannes-Gigas-Schule tätig sein. Er hat am Ende des Schuljahres 2009/10 das Pensionsalter erreicht. Herr Kronenberg lässt sich auf eigenen Wunsch an eine Realschule in Brakel versetzen.

Mit 570 Mädchen und Jungen in 23 Klassen startet die Johannes-Gigas-Schule im Schuljahr 2010/11, dem dritten Jahr des Zusammenschlusses. Unterrichtet werden sie von 38 Lehrkräften. Mit Beginn dieses Schuljahres ist auch der Realschulzweig wie der Hauptschulzweig bereits seit vielen Jahren Ganztagsschule. Das bedeutet, dass zunächst die Fünftklässler dreimal in der Woche verpflichtend am Nachmittagsunterricht teilnehmen.
Am Ende des Schuljahres verabschieden sich Frau Schaper-Westhoff und Frau Püschl in den Altersurlaub.

Aufgrund der sinkenden Schülerzahlen -520 Mädchen und Jungen werden in  22 Klassen unterrichtet- muss die Schule im Schuljahr 2011/12 zwei Kollegen abordnen: Frau Kaiser geht für ein Jahr nach Paderborn, Herr Hartje nach Detmold. Für Frau Böker, die in Mutterschutz geht, kommt Frau Briese an die Schule. Auch organisatorisch gibt es einige Veränderungen: Alle Klassen, die bereits im Ganztagsbetrieb sind, erhalten täglich in der ersten Schulstunde die Möglichkeit, ihre Lernzeitaufgaben zu erledigen. Die "klassischen" Hausaufgaben  sind damit abgeschafft. Zusätzlich wird wieder eine gemeinsame Frühstückspause eingeführt. Frau Tischer, die ihr Referendariat erfolgreich beendet hat, erhält zum 1. Februar eine feste Stelle an der Johannes-Gigas-Schule. Mit externen Partner wird das Nachmittagsangebot ausgeweitet.
Im Dezember verstirbt Frau Sieweke nach schwerer Krankheit.

503 Mädchen und Jungen werden in 22 Klassen von 33 Lehrkräften unterrichtet. Drei neue 5. Klassen mit insgesamt 66 Kindern werden gebildet. Das sind die statistischen Fakten zu Beginn des Schuljahres 2012/13. Frau Kaiser ist auf eigenen Wunsch endgültig versetzt worden, Herr Hartje hat seine Abordnung beendet und ist wieder an der Johannes-Gigas-Schule tätig, Herr Margner ist mit voller Stundenzahl abgeordnet. Darüber hinaus ging Frau Bartels am Ende des vergangenen Schuljahres in den Ruhestand  und Herr Düsedau hat die Schule verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren. Nach der Geburt ihrer Drillinge befindet sich Frau Böker weiterhin im Mutterschutz. Frau Hundertmark wird im Oktober pensioniert und Herr Rabsahl beginnt sein Referendariat.
Die im abgelaufenen Schuljahr fünfstündig eingeführte Lernzeit wird auf  maximal drei Stunden pro Woche reduziert.

Enorme Veränderungen bringt das Schuljahr 2013/14 mit sich. Die Johannes-Gigas-Schule ist Sekundarschule geworden! Damit einher geht  die Einstellung mehrerer neuer Kollegiumsmitglieder. Frau Donat, geb. Böker, kehrt genauso an die Schule zurück wir Frau Topcu, die im vergangenen Jahr ihr Referendariat erfolgreich beendet hat und Frau Reuter nach 13jähriger Abwesenheit. Ganz neu an der Schule sind Herr Beerbaum, Frau Stempel und Herr Kaulfers. Frau Briese hat nach zweijähriger Zugehörigkeit zum Kollegium die Schule verlassen, um ihr Referendariat zu machen.
Insgesamt unterrichten jetzt 38 Lehrkräfte 509 Schülerinnen und Schüler in 22 Klassen, von denen 79 Fünftklässler den ersten Jahrgang der neuen Sekundarschule bilden.
Am Ende des Schuljahres geht Herr Lohre in den Ruhestand, nachdem er vom ersten Tag der damaligen Realschule dem Kollegium angehört hat.

Nachdem Frau Schnaidt, geb. Herzog, im Mai ihr Examen erfolgreich bestanden hat, erhält sie im Schuljahr 2014/15 eine Anstellung an der Johannes-Gigas-Schule. Auch Frau Dobrott verstärkt das Kollegium, sie erteilt Deutsch und Hauswirtschaft. Frau Yasaroglu beginnt ihr Referendariat.
470 Schülerinnen und Schüler werden in diesem Schuljahr von 40 Lehrkräften unterrichtet. Etliche externe Partner ergänzen den Unterricht besonders im Wahlpflichtbereich der Sekundarschule, die jetzt ins zweite Jahr geht.
Timo Rabsahl erhält nach erfolgreich bestandenem Examen zum 1. Februar 2015 eine Festanstellung an der Schule.

Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 wird die Johannes-Gigas-Schule eine "Inklusive Schule", d.h.  sechs Kinder aus der Förderschule werden in den drei 5. Klassen aufgenommen. Unterstützung im Unterricht erhalten die Lehrkräfte durch die Sonderschullehrerinnen Frau Klein und Frau Haße, die an zwei bzw. drei Tagen in Lügde anwesend sind.
Zum Schuljahresende hat Frau Jäkel auf eigenen Wunsch die Schule in Richtung Schwarmstedt verlassen, Frau Donat und Herr Beerbaum wurden nach Blomberg bzw. Extertal abgeordnet.
Kurz nach Beginn des Schuljahres wird eine "Interationale Klasse" für Flüchtlingskinder ohne Deutschkenntnisse eingerichtet.Wenige Wochen später wird die Klasse geteilt, ca. 28 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 5 bis 10 werden hierin unterrichtet. Ab März verstärkt Frau Repp das Kollegium und unterrichtet schwerpunktmäßig die Flüchtlingsklassen.
Insgesamt werden 440 Kinder von 38 Lehrkräften unterrichtet.

Frau Day, die im Frühjahr ihr Referendariat angetreten hat, erteilt Schuljahr 2016/17 eigenverantwortlichen Unterricht. Frau Schnaidt und Frau Dobrott sind nach der Geburt ihrer Kinder in den Sommerferien im Erziehungsurlaub, Frau Haße und Frau Klein sind nach zwei- bzw. einjähriger teilweiser Abordnung wieder an ihre Stammschule in Blomberg zurückgekehrt. Neu im Kollegium sind Herr Eichhorn und Frau Rehse von der Förderschule Steinheim, die im Sommer ihre Pforten geschlossen hat. Zum 1. Februar wird Frau Brillo mit den Fächern Hauswirtschaft und Religion im Kollegium aufgenommen. Mit Frau Krüger kann erstmals für den 8. Jahrgang in den Ergänzungsstunden Spanisch angeboten werden. Frau Kipnick macht das Kollegium, das jetzt aus 38 LehrerInnen besteht, komplett. 76 Kinder sind im 5. Schuljahr aufgenommen worden; insgesamt 466 Mädchen und Jungen werden in 20 Klassen unterrichtet.

63 Fünftklässler werden im Schuljahr 2017/18 aufgenommen, erstmals wird eine Inklusionsklasse mit 16 Kindern eingerichtet. Insgesamt 17 Mädchen und Jungen kommen zusätzlich in die Jahrgänge 6 bis 10. Damit hat die Schule jetzt 19 Klassen und etwa 460 Schüler.
Nachdem Frau Bollmann kurz vor Beginn der Sommerferien in den Mutterschutz bzw. Erziehungsurlaub gegangen ist, verstärkt Herr Hengstermann mit zwölf Stunden Mathematik und Physik das Kollegium. Somit unterrichten 40 Lehrkräfte in der Schule.