Lügder Sekundarschule präsentierte sich der Öffentlichkeit

Wer einmal wissen möchte, wie es heutzutage in einer modernen Schule zugeht, der kann ihr am besten einen persönlichen Besuch abstatten. Das ist zwar im Alltag nicht so ganz einfach, doch bot die Johannes-Gigas-Schule am ersten Adventssamstag an ihrem Tag der offenen Tür allen Interessierten dazu die Möglichkeit.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sich gemeinsam mit den Lehrkräften im Rahmen von drei vorgeschalteten Projekttagen gründlich auf dieses Großereignis vorbereitet. Alle Fachräume von Sporthalle über Chemieraum bis zur Schulküche waren zur Besichtigung freigegeben. So fanden physikalische Versuche statt, die besonders von den Viertklässler, die das Fach Physik noch nicht kennen, bestaunt wurden. Die Küche lieferte Lippischen Pickert wie am Fließband und das Projekt Schokolade natürlich Schokolade. Im Biologieraum war ein Haustierzoo mit Wachteln, einer Kornnatter, aber auch Katzen, Kaninchen, Hamstern und weiterem Getier untergebracht. Während die Besucher hier nur betrachten durften, konnte in der Sporthalle aktiv der Badmintonschläger geschwungen werden. In den Computerräumen waren in den Projekttagen eine Trickfilm-Werkstatt, funktionstüchtige Legoroboter und ein Photoshop entstanden.
Das Selbstlernzentrum und die Bücherei waren ebenfalls geöffnet. Hier waren alte Bücher zu einem zweiten dekorativen Leben erweckt worden und wurden selbst verfasste Texte vorgelesen. Filzen, Basteln, Spielen: Viele Angebote lebten vom Mitmachen und Ausprobieren und besonders die jungen Gäste ließen sich diese Möglichkeiten nicht entgehen. Währenddessen und auch während der erstmals für die Viertklässler angebotenen Unterrichtssequenzen in den „neuen“ Fächern Geschichte, Französisch, Darstellen und Gestalten und Arbeitslehre Technik konnten sich die Eltern am reichhaltigen kulinarischen Angebot des Förderkreises stärken.
Riesigen Applaus ernteten die Kinder der Internationalen Klasse, die großartig und stilecht kostümiert „Sketche aus dem Orient“ präsentierten. Die Freude an diesen Spielszenen des Hodscha Nasreddin, der ähnlich wie Till Eulenspiegel in Deutschland den Menschen und Herrschenden durch seine Geschichten den Spiegel vorgehalten hatte, war den Mädchen und Jungen deutlich anzumerken.
Im Foyer war ein Flugsimulator stets dicht umlagert, aber auch die Stände der Kooperationspartner Injoy und Schwering & Hasse.
Die Stunden vergingen wie im Fluge und ganz eindeutig ist es der Schule gelungen, sich ihren Gästen eindrucksvoll zu präsentieren.

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(Heike Ufkes)