Ehemalige, Gegenwärtige und Zukünftige zu Gast in der Johannes-Gigas-Schule

Lügder Sekundarschule öffnete ihre Türen

Längst hat sich der „Tag der offenen Tür“ der Johannes-Gigas-Schule auch zu einem Treffpunkt der ehemaligen Schülerinnen und Schüler gemausert und ist bei vielen von ihnen fest im Jahreskalender verankert. Und auch einige ehemalige Lehrkräfte lassen sich einen Besuch an diesem Tag nicht nehmen und demonstrieren damit ihre Verbundenheit mit der alten Wirkungsstätte. Doch eigentlich ist er gedacht und gemacht für die Viertklässler und ihre Eltern, die sich im kommenden Frühjahr für eine weiterführende Schule entscheiden müssen. Welche Vorteile bietet die Sekundarschule? Welche Besonderheiten zeichnet sie aus? Muss mein Kind Französisch wählen, um später einmal in eine gymnasiale Oberstufe wechseln zu können? Antworten auf diese und viele weitere Fragen konnten sich die Eltern während der Begrüßung und in Einzelgesprächen von Schulleiter Uwe Tillmanns holen. „Es heißt nicht Sekundarschule oder Abitur, sondern Abitur nach acht oder neun Jahren“, war die zentrale Aussage des Schulleiters, der damit deutlich machte, dass einem Sekundarschüler alle schulischen Abschlüsse offen stehen.
Anschließend machten sich die Gäste einzeln oder in geführten Gruppen auf, die mögliche neue Schule zu erkunden: In den zurückliegenden drei Tagen hatten Lehrkräfte und Schüler in insgesamt 26 Projektgruppen fleißig gewerkelt, gebastelt, erkundet oder gekocht und präsentierten jetzt gemeinsam die Produkte:
Die AG „Musik-Musik“ hatte bereits die Auftaktveranstaltung umrahmt. Auch waren die zahlreichen Gäste dort von mehreren Schülern in ihren Muttersprachen begrüßt worden.
Ob Roboter aus Lego gebaut und programmiert wurden, schön anzusehende Holzexponate, physikalische Experimente, Zaubertricks, Drachen oder selbst hergestellte Kosmetikprodukte gezeigt wurden – vieles entlockte den staunenden Besuchern ein „Oooh“ oder „Aaah“. Hingucker waren auch die kunstvoll gestaltete Holzpaletten und alten Blechdosen, aus denen Kerzenhalter und andere nützliche Dinge entstanden waren. Das „Filzen mit der Nadel“ konnte jeder, der wollte, ausprobieren und sich danach vielleicht noch ein Tiergesicht schminken lassen oder beim Spielemarathon Ausdauer und Geschick beweisen.
Auch Vierbeiner waren zu Gast: Draußen fand eine kleine Hundeschule statt, in der die Hunde erlernte Tricks vorführten und im Bioraum waren es „Kleine Haustiere“, die lieber nur gestreichelt werden wollten.
Eine anmutige Sportshow präsentierten 19 Mädchen in der Sporthalle: Sie führten ihre Bodenturnübungen nach eigener Choreographie vor und ernteten dafür viel Applaus von der Tribüne. Auch Basketball - Korbwürfe und Hockey wurden vorgeführt.
Wer zwischenzeitlich Hunger und Durst verspürte, konnte gegen eine Spende in der Küche eine schmackhafte Kartoffelsuppe oder den echten Lippischen Pickert probieren oder auch von selbst hergestellter Schokolade naschen.
Mehrere Projekte hatten sich mit Dekorationen beschäftigt, zum Beispiel mit Naturmaterialien oder Papier zur Weihnachtszeit.
Wanderungen durch Lügde und Umgebung waren ebenso angeboten worden wie eine Mountainbikegruppe. Historisch weit zurück ging es bei „China – alt und neu“ und „Mittelalterliches Lügde & Lemgo“.
Einen Einblick in die ab Klasse 8 wählbare Sprache Spanisch konnte man bei kleinen spielerischen Aufgaben bekommen und auch die teils sehr originellen Ergebnisse des „kreativen Schreibens“ – Bestandteil des Deutschunterrichts - in der Bücherei bewundern.
Wie alljährlich waren auch die Kooperationspartner „Injoy“ und Schwering & Hasse mit eigenen Ständen vertreten und stets stark frequentiert.
Nach all diesen Darbietungen, Mitmachaktionen und neuen Eindrücken war der Besuch in der Mensa eine willkommene Auszeit. Es gab alles, was ein hungriger Magen begehrte und dies zu ausgesprochen moderaten Preisen. Das Förderkreisteam um die frisch gewählte Vorsitzende Anja Hasse hatte wieder mit viel Engagement und Liebe an das leibliche Wohl der Gäste gedacht und damit die eigene Kasse – zum Wohle der Schüler – wieder eine wenig aufpolstern können.
Die Johannes-Gigas-Schule hat sich am diesjährigen Tag der offenen Tür in ihrer ganzen Vielfalt sehr vielversprechend der Öffentlichkeit präsentiert.

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(Heike Ufkes)